PERFORMANCE SCHEDULE

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Rap und Samba: „Trump’s Tweets“ werden in Regensburg vertont

Rap und Samba: „Trump’s Tweets“ werden in Regensburg vertont

Hört sich nach einem vorzeitigen April-Scherz an, aber Tom Woods ist fest entschlossen: Für das 5. Sinfoniekonzert der Regensburger Philharmoniker kündigte er neben so populären Stücken wie „Appalachian Spring“ von Aaron Copland und dem Violinkonzert a-Moll von Johann Sebastian Bach auch eine Uraufführung aus eigener Feder an. „Trump´s Tweets“ soll das Werk heißen, das der Tenor Brent L. Damkier gemeinsam mit dem Regensburger Chor zu Gehör bringen soll. Inhalt: Die mal aggressiven, mal großspurigen, mal unverständlichen Twitter-Meldungen, die Donald Trump nahezu täglich in die Welt schickt. In der offiziellen Ankündigung des Theaters heißt es, die Komposition werde „einige der teils schockierenden, teils absurden Verlautbarungen des amerikanischen Präsidenten mittels kunstvoller Polyphonie und einer heiter-ironischen Musiksprache dekonstruieren, die mal klassisch ist, mal Rap, Samba, südamerikanische Banjo-Musik oder indischen Raga“ zitiere.

Mit Kuckucks-Flöte und Signalhorn

Die Instrumentation soll sich an die Zeit der Stummfilm-Ära orientieren, als Geräusche-Macher und Musikanten das Geschehen auf der Leinwand mit allerlei schrägen Sound-Effekten begleiteten. Dazu reist eigens Nicholas White aus den USA an. Er versteht sich auf so absonderliche Geräte wie Kuckucks-Flöte, Eisenbahn-Signalhorn und ähnliches. Komponist Tom Woods wurde als Sohn australischer Eltern in Tansania geboren, wuchs in Perth auf, war an verschiedenen australischen Opernhäusern tätig, leitete das Jugend-Orchester in Sydney und ist seit der Spielzeit 2014/15 in Regensburg 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors. Er dirigierte im vergangenen Jahr die viel beachtete Uraufführung „Die Banalität der Liebe“ über das schwierige Verhältnis zwischen dem Philosophen Martin Heidegger und seine Studentin Hannah Arendt. Die laufende Spielzeit eröffnete er mit Verdis „Nabucco“ .

Am 1. und 4. April 2019 im Neuhaus-Saal des Theaters Regensburg.

BR Kultur- https://www.br.de/nachrichten/kultur/theater-regensburg-trumps-tweets-konzert-twitter,RIVgeo9

Der Vetter aus Dingsda

Der Vetter aus Dingsda

Spielstätte Theater am Bismarckplatz
Premiere 28.10.2017

Operette von Eduard Künneke (1885–1953)

Libretto von Herman Haller und Rideamus

Verwandte können so anstrengend sein! Das findet zumindest die junge Julia de Weert, deren Onkel und Tante nur ein Ziel vor Augen haben: ihre vermögende Nichte möglichst vorteilhaft unter die Haube zu bringen. Julia dagegen hat sich in den Kopf gesetzt, niemandem außer ihrem Vetter Roderich, der vor sieben Jahren in Dingsda alias Batavia verschollen ist, das Jawort zu geben. Als jedoch nacheinander zwei fremde Männer auftauchen und sich jeweils als Roderich ausgeben, ist die Verwirrung groß: Wer von beiden ist denn nun der Ersehnte?

Mit „Der Vetter aus Dingsda“ komponierte Eduard Künneke seine meistgespielte Operette, deren schwungvolle Ohrwürmer und schwärmerische Liebesarien augenzwinkernd das Bürgertum des beginnende 20. Jahrhunderts aufs Korn nehmen.

Fotos: Martin Sigmund

FOTOS

 BESETZUNG
Un ballo in maschera | Gastspiel in Ingolstadt

Un ballo in maschera | Gastspiel in Ingolstadt

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813–1901)

Dichtung nach Eugène Scribes Drama „Gustave III. ou le bal masqué“ von Antonio Somma
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Spielstätte Andere Spielstätten

n „Un ballo in maschera“ entspinnt Verdi eine tragische Dreiecksgeschichte um den Grafen Riccardo, der in die Frau seines besten  Freundes Renato verliebt ist. Verzweifelt versucht Riccardo, sich im  Spannungsfeld von Politik, Liebe und Freundschaft zu behaupten. Doch alle Bemühungen scheitern: Die Liebe zu Amelia darf er nicht leben, Renato fühlt sich von ihm verraten und seine politischen Feinde ziehen die Schlinge um seinen Hals immer enger.

Verdi verbindet im „Maskenball“ große Gefühle und dramatische Musik mit machtpolitischen Fragestellungen. Eine explosive Mischung, die Verdi viel Streit mit der Zensur bescherte, heute aber die düster-romantische Oper noch reizvoller macht.

Fotos: Juliane Zitzlsperger

TERMINE (ANDERE SPIELSTÄTTEN)

Fr, 02.03.2018, 19:30-22:00

Gastspiel am Stadttheater Ingolstadt

Fr, 13.04.2018, 19:30-22:00

Gastspiel am Stadttheater Ingolstadt

Sa, 14.04.2018, 19:30-22:00

Gastspiel am Stadttheater Ingolstadt

FOTOS

VIDEO

BESETZUNG

Messe in h-Moll

Messe in h-Moll

von Johann Sebastian Bach (1685–1750), BWV 232

Szenische Aufführung

Einführung 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer Neuhaussaal (außer 25.12.17 und 1.4.18)

Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung am 3.3.2018 im Foyer Neuhaussaal.

Spielstätte Theater am Bismarckplatz
Premiere 09.12.2017

 

Denkt man an die Messe in h-Moll von Johann Sebastian Bach, so ist man schnell bei Superlativen: Das Werk wurde vor seiner Drucklegung als „das größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten“ angekündigt. Über ein Vierteljahrhundert hat Bach an seiner Messe gearbeitet, ohne sie jemals in Gänze in einer Aufführung hören zu können. Es scheint fast so, als ob ihn dieses Werk nicht losgelassen hat und er darin systematisch die kompositorischen Errungenschaften seiner Gegenwart und Vergangenheit zusammenfassen und zugleich überhöht auf den Punkt bringen wollte. Doch Bachs Vision einer vollständigen Aufführung ist aller Wahrscheinlichkeit erst hundert Jahre nach der Entstehung Wirklichkeit geworden. Die erste belegte Gesamtaufführung fand 1835 durch die Berliner Singakademie mit nicht weniger als 160 Choristen statt. Ehrfürchtig nannte Franz Liszt die Messe den „Mont Blanc der Kirchenmusik“. Um die Bedeutung von Bachs Messe für die Gegenwart zu unterstreichen, hat die UNESCO 250 Jahre nach Entstehung das Autograph zum Weltdokumentenerbe erklärt. Das Manuskript entstand 1748/1749 und hat einen Umfang von 99 Seiten. Bachs Kompositionen sind zum größten Teil autographisch überliefert, da seine Musik zu seinen Lebzeiten kaum gedruckt wurde.

Der Regisseur Jochen Biganzoli – 2016 für den Theaterpreis DER FAUST nominiert – hat den ungewöhnlichen Auftrag angenommen, dieses geistliche Werk auf die Bühne zu bringen. Bach für alle Sinne – das verspricht seine Inszenierung der Messe in h-Moll zu werden. Ein Abend voll spannender Reibungen: 2017, noch immer im Lutherjahr, lässt Biganzoli eine katholische Messe eines protestantischen Komponisten mit theatralen Mitteln zu einem Bühnenwerk werden. In seiner Inszenierung lässt er sich vor allem von der Musik inspirieren, die in ihrer Emotion und Gestik weit über den Gehalt des vertonten Textes hinausgeht. In starken Bildern setzt er sich mit den menschlichen, gesellschaftlichen und politischen Dimensionen von Spiritualität, Glaube und Kirche auseinander.

Fotos: Jochen Quast

TERMINE (THEATER AM BISMARCKPLATZ)

Sa, 09.12.2017, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo PAW

Mo, 11.12.2017, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo R

Fr, 15.12.2017, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo D

Di, 19.12.2017, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo A

Mo, 25.12.2017, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf

Do, 28.12.2017, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo JM

Di, 02.01.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo Y

Di, 09.01.2018, 19:30-21:20

Joker-Vorstellung: alle Karten 15 €

Do, 01.02.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo CVolksbühne

Mi, 21.02.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo FV

Mo, 26.02.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo P

Do, 01.03.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo G

Sa, 03.03.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo U

Mo, 05.03.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo EVolksbühne

So, 11.03.2018, 15:00-16:50

Preise C | freier Verkauf | Abo N

So, 01.04.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo Z

Mi, 11.04.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo BVolksbühne

Fr, 04.05.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo H

So, 03.06.2018, 19:30-21:20

Preise C | freier Verkauf | Abo S

FOTOS

VIDEO

BESETZUNG

Sopran Anne Preuß (1./21./26.2.) / Anna Pisareva (2./9.1.)
SopranTheodora Varga (2.1., 1./21.2.)/ Sara-Maria Saalmann (9.1., 26.2.)
Alt Vera Egorova-Schönhöfer (1./21./26.2.) / Dorothée Rabsch (2.1.) / Rebecca Martin (9.1. – Gesang) / Marie-Christine Lüling (9.1. – szenisch), Vera Semieniuk (2./9.1., 1./21./26.2.)
Tenor Yinjia Gong (2./9.1., 1./21./26.2.) / Martin Platz
Bass Jongmin Yoon (2./9.1., 1./21./26.2.)
Ein Betender Mohamad Alshikh / Naji Baghdadi
Ein junger Mann Patrick Pfahler / Max Weber
Kinder im Film Thassilo Brandau, Maxi Käser, Emma Pukler

Statisterie, Opernchor und Extrachor des Theaters Regensburg

Philharmonisches Orchester Regensburg

Freax

Freax

Oper in zwei Akten von Moritz Eggert (*1965) |
Szenische Uraufführung

Text von Hannah Dübgen

Spielstätte Theater am Bismarckplatz.

Premiere 21.01.2017

  • Musikalische Leitung Tom Woods
  • Inszenierung Jim Lucassen
  • Bühne und Kostüme Marc Weeger
  • Dramaturgie Ruth Zapf

 

Jede Zeit sucht sich ihre „Freaks“. Menschen, die anders sind, die nicht dazugehören dürfen. Diese Verstoßenen rückt Moritz Eggert in seinem Bühnenwerk in den Mittelpunkt: Mit der Figur des körperlich behinderten Franz erzählt er von dem Schicksal derer, die unsere Gesellschaft für nicht gut genug befindet.
Nach einer konzertanten Uraufführung in Bonn im Jahr 2007, wird das Werk in Regensburg erstmals als szenische Aufführung zu erleben sein. Regisseur Jim Lucassen verlegt das Geschehen an einen Ort, den die moderne Welt des Jugend- und Optimierungswahns zunehmend an den Rand der Gesellschaft drängt: ein Seniorenheim.

TERMINE (THEATER AM BISMARCKPLATZ)

Sa 21.01.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo PA, W
Di 24.01.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo Y
Di 31.01.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo A
Sa 11.02.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo U
Mo 20.02.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo E, Volksbühne
Sa 04.03.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo J, M
Di 07.03.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo P
Do 30.03.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo G
Do 06.04.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo C, Volksbühne
So 09.04.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo Z
So 23.04.2017 15:00 Preise C | freier Verkauf | Abo N
Fr 12.05.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo D
Fr 30.06.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo H
Mi 05.07.2017 19:30 Preise C | freier Verkauf | Abo F
Martha oder Der Markt zu Richmond

Martha oder Der Markt zu Richmond

Romantisch-komische Oper in vier Akten
Musik von Friedrich von Flotow (1812–1883)
Libretto von Friedrich Wilhelm Riese.
Spielstätte Theater am Bismarckplatz.
Premiere 29.10.2016

 

Wie wäre es, einmal jemand ganz anderer zu sein und ein völlig fremdes Leben zu führen? Diese Frage stellt sich Lady Harriet, die ein luxuriöses Leben führt und nichts anderes zu tun hat, als sich zu langweilen. Sie beschließt, dem Elend ein Ende zu setzen und endlich ein richtiges Abenteuer zu erleben. Gemeinsam mit ihrer Angestellten bietet sie unter dem Namen Martha auf dem Markt ihre hauswirtschaftlichen Dienste an. Die beiden werden von Lyonel und Plumkett als Dienstmädchen engagiert. Doch keine der Frauen zeigt besonderes Talent bei der Hausarbeit. Schon nach einem Tag werfen beide das Handtuch und fliehen in derselben Nacht. Ein paar Tage später begegnen sie Lyonel und Plumkett wieder. Es stellt sich heraus, dass ihr kurzes Engagement einen tiefen Eindruck bei den Männern hinterlassen hat.

Friedrich von Flotow verbindet in seiner ersten und erfolgreichsten Oper britischen Humor mit eingängigen Melodien wie „Letzte Rose“ und „Ach so fromm“. Johannes Pölzgutter, der in Regensburg schon „La Bohème“ und „Madama Butterfly“ erfolgreich inszenierte, wird Flotows bekanntester Oper mit witzig-ironischem Zugriff zu Leibe rücken und die Frage nach echten und vorgespielten Frauenbildern stellen.

TERMINE (THEATER AM BISMARCKPLATZ)

Sa 29.10.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo PA, W ONLINE TICKETS
Di 01.11.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo A
Do 03.11.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo C, Volksbühne
So 06.11.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo Z
So 13.11.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo S
Sa 19.11.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo J, M ONLINE TICKETS
Fr 25.11.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo H
Sa 03.12.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo U
Di 27.12.2016 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo Y ONLINE TICKETS
Di 03.01.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo GA ONLINE TICKETS
So 15.01.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo P
Mi 25.01.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo F
Sa 04.02.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo R
So 19.02.2017 15:00 Preise D | freier Verkauf | Abo N
Mi 01.03.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo B, Volksbühne
Mo 17.04.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo E, Volksbühne
Fr 09.06.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo D
Do 15.06.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf | Abo G
Do 29.06.2017 19:30 Preise D | freier Verkauf

BESETZUNG

La Cenerentola, Rossini

La Cenerentola, Rossini

LA CENERENTOLA – ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER TUGEND

10 July, 2016, 15:00

Gioachino Rossini

THEATER REGENSBURG | THEATER AM BISMARCKPLATZ

Regensburg

 © Brian Barenio / iStockphoto

© redav / 123RF Stock Foto

 DATUM & UHRZEIT

Sonntag, 10. Juli 2016 | 15:00 Uhr

 INHALT

Magnifico ist Vater zweier missgünstiger Töchter und der liebreizenden Stieftochter Angelina. Prinz Ramiro lässt die jungen Frauen zum Ball einladen, um sich eine Braut zu wählen. Als Diener verkleidet lernt er Angelina kennen. Beide verlieben sich ineinander. Diener Dandini, als Prinz verkleidet, wird von den Schwestern zur Brautwahl gedrängt. Angelina dagegen lehnt die Vermählung mit dem falschen Prinzen ab, weil sie den vermeintlichen Diener liebt. Ramiro gibt sich zu erkennen. Angelina verspricht ihm die Ehe, wenn er sie finde und immer noch liebe. Als Ramiro sie findet, werden sie ein Paar und alle sind glücklich.

INSZENIERUNG

Musikalische Leitung Tetsuro Ban | Regie Uwe Schwarz

Ital. m. dt. UT