Video Karneval der Dinosaurier
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The Carnival of the Dinosaurs Pictures
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Der Karneval der Dinosaurier Text De

Kapitel 1. Es war einmal

Es war einmal vor langer, langer Zeit eine wunderschöne Königin..

Eingentlich, war es nicht vor langer, langer Zeit. Es war vor langer, langer, langer, langer....

… LANGER Zeit

Der Name der Königin war Tyrannosaurus Regina, welches „tyrannische Königin der Echsen“ bedeutet und sie war Königin aller Dinosaurier

Sie herrschte über sie alle: die mächtigen Brontosaurier...

Die Schild-tragenden Stegosaurier...

... flinke Velociraptoren...

...sowohl als auch die Triceratops, Anklyosaurier und viele andere..

Und alle verehrten und gehorchten ihr...

Weil diejenigen, die ihr nicht gehorchten, oder abfällige Kommentare über ihre kleinen Hände machten...

...zu ihrem Frühstück verspeist wurden....

Der jährliche Karneval zu Ehren des Geburtstags der Königin rückte näher und sie wollte, dass alles perfekt ist. Sie beschloss ihre Spione auszusenden, um sicher zu gehen, dass auch niemand eine Rebellion plante...

 

Kapitel 2. Der Brontosaurus und die Mücke

Um den Frieden in ihrem Königreich aufrecht zu erhalten, hatte die Königin viele Spione, die ihr über die Geschehnisse im Königreich und darüber berichteten, wer es am meisten verdiente, das morgige Frühstück zu sein.

Heute hielt sie den Brontosaurus für verdächtig, von welchem sie erfahren hatte, dass er Vegetarier ist.

Sie konnte keine ihrer üblichen Spione verwenden, da der Brontosaurus diese durch seine enorme Größe entdecken würde. Also schickte sie stattdessen einen besonders ungewöhnlichen Spion...

...eine Mücke!

Die Mücke, die ihre Anweisungen erhalten hatte, flog zu dem Hain, wo die Magnolien wuchsen, da sie erfahren hatte, dass dort der Brontosaurus zu finden sei. Aber statt eines gigantischen Dinosauriers, sah sie nur eine kleine graue Schlange...

Die Mücke konnte in der Magnolie nicht weit vorausschauen. Sie flog über die Schlange und war erstaunt festzustellen dass sie weiterging...und dicker wurde...

Und größer wurde...

Und größer wurde...

...und höher....und höher wurde....

Nun war es ein riesiger Ozean aus grau, der sich soweit das Auge sehen konnte erstreckte.

Die Mücke flog höher und höher, aus der Magnolien-Überdachung hinaus in Richtung der Wolken. Schon erschöpft, hielt die Mücke kurz inne, um einen Bissen zum Mittagessen zu sich zu nehmen und den Ausblick zu genießen...

..Bevor sie ihren Flug auf der Suche nach dem Brontosaurus fortsetzte.

Aber nun wurde die Schlange wieder kleiner und nach einer Weile...

...Kam sie endlich an ihrem Kopf an. Und sie hatte immer noch nicht den Brontosaurus gefunden...

Die Mücke machte ein Nickerchen. Ein Spion zu sein ist anstrengend.

 

Kapitel 3: Stegosaurus

Der Brontosaurus erhob seinen Kopf und lugte runter auf den Blick über den Fluss...

Dort waren zwei Stegosaurier, die aussahen, als wären kurz davor zu kämpfen. Jedenfalls machten sie ein großes Theater mit ihren Schilden. Er beugte seinen Hals hinunter, um einen besseren Blick auf die beiden zu bekommen.

Er stellte nun fest, dass es ein Junge und ein Mädchen waren. Nicht zwei Jungs, wie er es vermutet hatte... und der Junge schien...zu singen!

Der Brontosaurus seufzte, er war ein hoffnungsloser Romantiker: „Sie sind verliebt!“. „Aber was machen die beiden...“

Der Junge sang weiterhin sein Liebeslied und versuchte sich dem Mädchen anzunähern, aber seine Schilde und ihre Schilde trafen sich immer wieder und machten ihnen beiden Angst. Er setzte sich betrübt in einen Haufen Staub.

Der Brontosaurus seufzte. Eine riesige Träne rollte über seine Wange...

Das Mädchen guckte den traurigen Jungen an und fing sanft an für ihn zu singen.

Sie kam nun von vorne auf ihn zu, damit ihre Schilde sich nicht treffen würden und näherte sich ihm, um ihm einen Kuss zu geben...

Als von den umgebenden Büschen viele kleine Baby Stegosaurier kamen...

Der Brontosaurus seufzte vor Glück.

Kapitel 4: Triceratops und Anklyosaurus

Die Mücke wachte von ihrem Nickerchen auf und entschloss sich stattdessen dem Triceratops nachzuspionieren, da dieser auch ein Vegetarier war.

Die Mücke flog zu dem Ort, wo die Triceratops wohnten und sah dort eine kuriose Szene...

Es war eine Feier in vollem Gange! Tische mit Getränken und Knabberkram und einem jungen Triceratops-mädchen dass tanzte...Die Mücke traute ihren Augen nicht.. Feiern ohne die Erlaubnis der Königin waren verboten. Die Mücke hatte die Widerstandsorganisation gefunden!

Trotz ihrer erheblichen Größe und ihres starken Panzers, tanzte das Mädchen auf eine elegante Weise… sie versuchte die Aufmerksamkeit eines Jungen zu erregen.

Der Junge versuchte mit ihr zu tanzen, aber jedes Mal dass er sich bewegte, stieß er etwas um!

Tische, Stühle, Getränke, sogar die Bushaltestelle!

Das Mädchen konnte ihr Lachen nicht unterdrücken und der sehr beschämt aussehende Junge, wandte sich ab und ging.

Der Triceratops-Junge ging um eine Ecke und öffnete die Tür zu einem Gebäude. Laute Musik strömte hinaus, als die Tür sich öffnete...

Die Mücke flog ihm unbemerkt hinterher.

Der Triceratops ging in die Disco und setzte sich neben einen Anklyosaurus!

Sie waren nicht so groß wie Triceratops, aber trugen Keulen an ihren Schwanzspitzen und dieser Anlyosaurus hatte auch Tattoos und einen Ohrring!

Der Triceratops erklärte seinem Freund seine Sorgen und der Anklyosaurus holte eine Gitarre hervor.

„Du solltest Musik machen und das Tanzen den anderen überlassen“

Der Triceratops kehrte mit der Gitarre zu der Feier zurück. Dieses Mal spielte er statt zu tanzen auf seiner Gitarre und kurz darauf tanzte die ganze Straße vor Freude.

Kapitel 5: Pterodactyl

Von allen Lebewesen in ihrem Königreich, waren diejenigen die fliegen konnten, am schwierigsten zu kontrollieren, da die Königin keinen Weg hatte, um sie einzufangen. Während sie in dem Turm ihres Schlosses saß und ihre Rede für den Karneval übte, sah sie aus dem Fenster einen  großen Schwarm Pterodacyle kreisen.

Sie waren...wunderschön. Elegant, friedlich, gelassen.

Dann fingen sie alle an, sich in das Wasser zu stürzen, um Fische zu fangen. Es war schrecklich schön und schön schrecklich, das Meer färbte sich durch das Blut rot.

„Ich wünschte ich wäre ein Pterodacyl“ dachte sich Tyrannosaurus Regina. „Sie sind alles, was ich sein möchte: wunderschön und mörderisch!“.

Kapitel 6: Velociraptoren

Wenn die Königin eine Reise außerhalb ihres Schlosses antrat, saß sie in einer von zwei ihrer schnellsten Velociraptoren gezogenen Kutsche. Da sie am Tag des Karnevals im Dienst sein würden, gab die Königin ihnen den Nachmittag frei...und was für Unfug sie anstellten...

Erst quälten sie die Triceratops, indem sie Tische umwarfen und all ihr Essen klauten...

Dann jagten sie die Stegosaurier und all ihre Kinder um den Wald...

Dann stürmten sie die Disco vom Anklyosaurus, verjagten all die Gäste und tranken all das Bier...

Dann ärgerten sie den Brontosaurus, indem sie durch seine gigantischen Beine flizten...

Sie kehrten erst zum Schloss zurück, als die Pterodactyle über ihnen kreisten...

Aber sie waren fast zu spät zurückgekommen! Die Trompeten klangen als sie ankamen. Es war an der Zeit, die Königin zu fahren! Der Karneval begann!

Kapitel 7: Der Karneval der Dinosaurier

Der Karneval feierte den Geburtstag der Königin und sie feierte immer mit einer riesigen Geburtstagsfeier, die jeder, der nicht gefressen wurde, genoss... bis auf ihre lange Rede!

Dieses Jahr war keine Ausnahme. Sie hatte eine Rede vorbereitet und begann sie vorzutragen, während die anderen Dinosaurier stumm dasaßen und warteten, dass sie endlich fertig sei.

Die Königin begann damit, all ihre Erfolge des vergangenen Jahres aufzulisten und dabei kleinere Details zu überspringen, wie zum Beispiel, wer zum Frühstück verspeist oder von den Pterodaktylen zum Abendessen entführt worden war.

Dann begann sie über die glänzende Zukunft zu sprechen, die unter ihrer Führung vor ihnen lag... wo alles besser sein würde als jemals zuvor, tatsächlich besser als in der gesamten Dinosauriergeschichte...und als sie leidenschaftlich wurde, fing sie an, ihre Hände herumzuwinken und wilde Gesten zu machen.

Zu diesem Zeitpunkt schnarchte der Brontosaurus schon und die restlichen Dinosaurier wurden unruhig. Es war schon längst an der Zeit zu essen und Spaß zu haben! Aber als die Rede der Königin zu einem Crescendo führte, hielt sie für einen Augenblick inne (für den dramatischen Effekt) und einer der Baby-Stegosaurier sagte in dem Moment der Stille deutlich: „Ihre Hände sind lächerlich klein“.

Es folgte Stille und alle sahen die Königin an.

Ihr strahlender grüner Farbton wurde langsam rot und ihre Augen traten vor wütenden Tränen hervor. Sie begann zu toben und schrie klagend, wie undankbar die Dinosaurier waren. Sie geriet in Raserei, wendete sich und rannte plötzlich auf die Stegosaurier zu, wobei sie Tiere links und rechts aus ihrem Weg schubste.

Der jetzt hellwache Brontosaurus begann entsetzt so schnell zu rennen, wie ihn seine mächtigen Beine tragen würden. In seiner Eile schmiss er den riesigen Banketttisch um und die kleinen Stegosaurier versteckten sich darunter.

Der Schwarm von Pterodaktylen hatte den Aufruhr gehört und sie begannen sich herabzustürzen, um die fliehenden Dinosaurier zu jagen.

Ein kleiner Pterodaktylus flog direkt vor die wütende Königin und sie packte ihn in ihren Kiefern. Sie blieb auf der Stelle stehen.

„Ibf abe etlih nen Pteruductl gfanen!“ sagte die Königin ungläubig.

“Was sagten sie, Ihre Majestät?“ fragte der kleine Pterodaktylus.

Die Königin öffnete ihren Mund weit.

“Ich habe endlich einen Pterodaktylus gefangen!“ grinste sie, als der kleine Pterodaktylus fort flog.

“So ein Mist, er ist weggeflogen“

Die Mutter des kleinen Pterodaktylus, eine massive Kreatur, die größer als die Königin selbst war, stürzte sich hinab und griff Regina in ihr gigantisches Maul auf und flog nach oben. Regina verstand nicht, was mit ihr geschah, aber sie erlebte ein köstliches Gefühl, das ihr unbekannt war... was das wohl sein könnte, fragte sie sich.

“Ich…fliege” staunte sie und sah, wie die Szene unter ihr langsam immer kleiner wurde.

“Ich fliege!” donnerte sie, als die Pterodaktylus-Mutter am höchsten Turm des Schlosses vorbeiflog und Regina darauf fallen ließ.

Regina stand oben auf ihrem Schloss und sah nach unten. Die anderen Dinosaurier hatten aufgehört zu rennen und schauten ungläubig zu ihr nach oben. Sie sahen winzig und unbedeutend aus.

“Es gab großartige Könige und Königinnen vor mir“ ertönte sie. „Aber ich bin der erste Tyrannosaurus, der je geflogen ist!“

Sich sicher wähnend, hebten die Dinosaurier am Boden einige verstreute Snacks und Erfrischungen auf, um sie in der Sicherheit ihrer Häuser zu essen.

“Tyrannosaurus Regina, Königin der Königinnen, erster Tyrannosaurus, der flog“ ging die Wendeltreppe zu ihrem Schlafzimmer hinunter. Sie nahm ihre Krone ab und stellte sie auf den Nachttisch. Sie betrachtete sich selbst im Spiegel.

“Das war der beste Geburtstag aller Zeiten“ sagte sie, bevor sie sich in ihr Bett kuschelte und sofort einschlief.

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